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Texas Hippie Coalition – The Name Lives On – Bock auf Kneipe, Bier und Barbecue!

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Red Dirt Metal liefert uns heute die 2004 gegründete Band „Texas Hippie Coalition“. Mit ihrem am 21.April via MNRK heavy/ PSV erscheinenden Silberling „The Name Lives On“ schallen 10 Tracks aus unserer Anlage, die den gewissen Südstaaten Charme direkt nach Hause bringen.

Immer wieder fasziniert uns das diese Band mit ihren Songs, die Lust auf Kneipe, Bier und Barbecue machen. Unverkennbar ist die Stimme von Big Dad Ritch, die den Songs den Wiedererkennungswert gerade zu einhämmert.

Unbekannte sind THC nicht mehr. Mit einem halben Dutzend Alben, unzähligen Club-Gigs und aufsehenerregenden Auftritten beim Rockstar Mayhem hat THC sich bereits einen guten Namen erspielt.

Theo sattel die Hühner – wir reiten nach Texas!

Mit schweren, tragenden Beats, genug Drumgeballer und satte Riffs eröffnet „Hell Hounds“ das Album. Die rauen, tiefen Vocals von Big Dad Ritch machen den Track zum Hinhörer. Aber der Sound lässt – wie auf den Vorgänger Alben – leider zu wünschen übrig.
Weiter geht es mit „I Come From The Dirt“. Hier sticht der Südstaaten Charme noch stärker heraus. Das Stück klingt wie Bar Rock, kraftvoll und doch versprüht er eine gewisse Ruhe. Alles in allem macht der Track Lust auf mehr.
Gesanglich etwas härter schlägt „Built For The Road“ zu Buche. Zeitweilen erinnert der Song an AC/DC, stimmlich nur nicht so quietschend und mit einem Mix aus Hard Rock und leichten Blues versetzt.
Die Gitarrensolos sind in den Tracks vorhanden, aber wir würden jetzt nicht von technisch hochwertigem Spiel reden, da diese eher schlicht gehalten sind.

Abgehackte Riffs, Blues-Elemente und Rock-Vibes beschallen uns als „Scream“ aus der Anlage gehämmert. Die sonst eher rau eingesungenen Vocals werden im Mittelpart dumpf verzerrt, was den ansonsten guten Track nicht aufwertet, ihm aber auch keinen Abbruch beschert.
Noch mal kurz in Richtung AC/DC geht es mit „Hard Habit“, meist liefert der Song aber den gewollten Südstaaten Sound. Das Gitarrensolo wirkt in diesem Track fast schon zu hart, da der Rest des Soundgerüstes eher die ruhigen Schwingungen parat hält.
Auch eher auf dem ruhigen Pfaden schreitet „Believe“. Angenehm anzuhören ist der, unserer Meinung nach, wohl gechillteste Vertreter auf dem Longplayer. Herausstechend, aber nicht aufdringlich, wurde hier das Gitarrensolo eingesetzt – und rundet so die Ballade perfekt ab.

Bei „License To Kill“ kommen wieder die Schweren tragenden Beats zum Einsatz. Vielleicht erscheint dem ein oder anderen das Grundgerüst etwas eintönig, jedoch ist es kein schlechter Track. Der Song zieht immer wieder kurz an, wirkt in dem Refrain härter und ist durchaus ansprechend.
Huch! „Keep My Name Out Of Your Mouth“. Würde nicht Big Dad Ritch singen, könnte das Stück auch von Pantera sein. Deep, hart und mit Drumgewitter und fetten Riffs versetzt, schlägt der Track uns entgegen, davon hätten wir gern etwas mehr auf dem Longplayer gehört.

Once more with feelings melden sich THC mit „I Teach Angels How To Fly“ zu Wort. Obwohl es Hard Rock ist, schwingen hier melodisch wie gesanglich die Gefühle durch die Luft. Eine tolle Ballade, die kraftvolle Parts aufweist, ohne die softe Seite zu verlieren.
Auch „The Name Lives On“ ist zu Beginn eine Ballade, zieht jedoch nach kurzer Zeit deutlich an. Irgendwie könnte der Track einem Western entsprungen sein, man sieht schon fast die Salontüren schwingen, das Whiskeyglas über den Tresen gleiten und wartet auf die Kneipenschlägerei.

Fazit: Für uns ist „The Name Lives On“ ein schönes Album, das durchaus seinen eigenen Charme hat. Wer es gerne etwas Südstaaten-Rock genießen will, ist hier an der richtigen Stelle, entspannte aber kraftvolle Melodien, die gern gehört werden wollen, gibt es hier genug. Jedoch müssen wir auch ehrlich sein: Texas Hippie Coalition haben eine sehr eigene Art, was den Sound betrifft. Wir stellen uns bei jedem Album der Formation die gleiche Frage: „Warum zur Hölle wird das so schlecht abgemischt?“. Man könnte so viel mehr rausholen, da diese Band es nun wirklich drauf hat, zu begeistern.

Punkte 8 von 10

Tracklist
01. Hell Hounds
02. I Come From The Dirt
03. Built For The Road
04. Scream
05. Hard Habit
06. Believe
07. License To Kill
08. Keep My Name Out Of Your Mouth
09. I Teach Angels How To Fly
10. The Name Lives On

Texas Hippie Coalition – The Name Lives On
VÖ: 21.04.2023
Lable: MNRK heavy / SPV
Genre: Südstaaten Rock/ Hard Rock mit Metal Elementen

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