Start Allgemein Ember Sea – How To Tame A Heart – CD Review

Ember Sea – How To Tame A Heart – CD Review

2022
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Ember Sea wurde 2009 In Hannover gegründet und ist eine sogenannte Female Fronted Metal- Band. Das Debütalbum „Nova“ erschien bereits 2013, seitdem tourte das Quintett durch die Republik und erfreute sich einer stetig wachsenden Fanbase. Es sollte ganze drei Jahre dauern bevor sich die Musiker wieder in einem Studio einfanden. 2016 war es dann soweit und die Arbeiten an „How To Tame A Heart“ begannen. Am 07. Juli wurde das Video „To Atlantis“ als Vorbote für den Silberling entsannt und seit 04. August 2017 könnt ihr „How To Tame A Heart“ über die üblichen Verteiler erstehen.

Das Werk umfasst 10 Songs, gestartet wird mit der Singleauskopplung „To Atlantis“. Kraftvoll und melodisch wurde der Einstieg gestaltet, mit satter Bassline unterlegt und mit einer in keinster Weise aufdringlichen Frauenstimme eingesungen. So macht das Zuhören Spaß und Lust auf mehr. Der nächste Song, „In Temptation“, wirkt hingegen düsterer und ist etwas härter gehalten, sehr harmonisch fügen sich die zwei Gesangsspuren zusammen. Die mit Effekten unterlegte Gitarrenriffs schallen durch den Raum, schließlich sollen sich die Nachbarn auch eine Dosis gute Musik auf die Lauscher bekommen. Ruhigere Klänge ertönen im Anschluss bei „Oasis“ und „Your Love“, Sängerin Eva Gerland zeigt, dass sie auch mit leicht kratziger, sanfter Stimmfarbe überzeugen kann und es nicht immer hoch oder gar schrill zugehen muss. Überzeugen kann auch „Dance Of Pan“, mit reichlich Tempiwechsel rockt der Track richtig gut. Die nächsten drei Lieder sind, wie nicht anders erwartet, gut gelungen und stimmig, doch erst „Hollow“ sticht wieder durch seinen Refrain heraus. Unaufhaltsam nistet er sich im Gehörgang ein und schon beim zweiten Durchgang ertappt man sich beim mitsingen. Diagnose: Klarer (Be)Fall von Ohrwurm. Ember Sea legen mit „The Once“ noch einen drauf und liefern eine kleine Hymne ab. Gefühlvoll schließt das Album mit der Rocknummer „Dawning“ ab.

Fazit: Ember Sea überzeugen mit ihrem zweiten Album auf ganzer Linie. Sie haben eine Balance zwischen Melancholie und Melodie kreiert und sich dabei einer Mischung verschiedener Genres wie Goth, Rock und Metal bedient, die den Silberling hörenswert macht. Sängerin Eva und ihre Jungs schaffen es, dass die Musik nicht nach einer der unzähligen Nightwish Kopien klingt, sondern ihren eigenen Stil und Sound verbreitet, was sehr erfrischend ist. Gut abgemischt und mit Ohrwurmpotenzial darf sich dieses Album guten Gewissen einer durchaus ansehnlichen Bewertung erfreuen.

Tracklist:
01. To Atlantis
02. In Temptation
03. Oasis
04. Your Love
05. Dance Of Pan
06. Portrait Enemy
07. Heather
08. Hollow
09. The Once
10. Dawning

Album bestellen:
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Tourdaten:
01. Sep – Live@Café Monopol w/ Stylo & the 23 Eyes – Langenhagen
15. Sep – Live&unplugged@Wavebar – Jesteburg
16. Sep – Live&unplugged@Bürgersaal – Seesen
23. Sep – Live@Schraub-Bar – Bückeburg
30. SEP – Live@FC BS Süd Sport Club – Braunschweig
28. Okt – Live@Wolfsmondfestival 2017 – KuBa-Halle – Wolfenbüttel

Ember Sea im Web:
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