Start Allgemein The Rhymes – The Rhymes – Soundcheck

The Rhymes – The Rhymes – Soundcheck

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Schweden, 2016, am Fluss Fyris in Uppsala, formierte sich eine Pop-Rock-Band namens The Rhymes. Bereits 2019 wurde das Acht-Track-starke self titled Album abgemischt und gemastert. Ab dem 17. April ist es dann auch in den Läden erhältlich.

Die Formation war als Support für Mando Diao am Start, und so ist es nicht verwunderlich, dass sich ihre Sounds doch sehr ähneln.

Was jedoch The Rhymes ausmacht, ist wohl ihre weltoffene Art. Sänger Tomas war vier Jahre lang Stadtrat von Uppsala und setzte sich für die Rechte von Feministen und Schwulen ein. Des Weiteren war er Organisator der Gay-Pride-Veranstaltung. So farbenfroh wie seine Lebenseinstellung, so bunt auch die Musik der Combo. Euch werden zum Großteil Happy Vibes aus den Boxen entgegenschlagen, wenngleich die Lyrics mit Themen wie die Kraft der Sehnsucht, dem Einreißen gesellschaftlicher Mauern und der Gleichberechtigung der Geschlechter und sexuellen Orientierung nicht für jeden leichte Kost sind.

Musikalische Vergleiche ziehen The Rhymes in der Bio selbst, so heißt es „wie Chuck Berry auf Koks“. Oder auch „The Police auf Steroiden“. Nach dem Hören des Longplayers kann man zumindest sagen, dass sie mit eingängigen Melodien den Hörer durchaus in ihren Bann ziehen können. Gute Gitarren und Schlagzeug-Klänge, gepaart mit dazu passender stimmlichen Leistung vom Fronter Tomas, sind zu vernehmen. Die Tracks sind an sich stimmig. und so macht es Spaß, das Album laufen zu lassen. Die eher treibenden Beats von „Along“, „Love To Long“ oder auch „Take Me“ laden zum Tanzen ein.

Wohingegen „Vibes“ eher als softe Ballade gewertet werden kann. Bei „Robin Hood“, wenngleich hier die Geschwindigkeit etwas höher ist, erinnert ein wenig an Nenas „99 Luftballons“. Mando Diao lassen beim Abschlusstrack grüßen. Der Track „Säffle“ hat die Sounds, die eben genau nach Schweden-Pop-Rock-Band klingen. Geht ins Ohr und löst unkontrollierbare Zuckungen aus. Wir glauben, man nennt das Tanzen!

Musikalisch möchte die Band Menschen zusammenbringen, egal, was sie auf den ersten Blick trennen mag. Durchaus könnte man das The Rhymes-Album als Werk für eine breite Masse werten. Wenn man nicht gerade total was gegen Pop hat, ist der Longplayer geeignet für einen geselligen Abend mit Freunden, die Party oder auch zum alleine anhören.

Tracklist
01.Along
02.Homerun
03.Love To Long
04.Viral
05.Take Me
06.Robin Hood
07.Springtime
08.Säffle

The Rhymes
The Rhymes
Label:BMG Scandinavia
VÖ: 17.04.2020
Genre: Pop-Rock

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