Start Allgemein Navian im Interview – Deutsche und Englische Version

Navian im Interview – Deutsche und Englische Version

160
0

English version below!

Das Debüt-Album „Cosmos “ von Navian wurde am 15. November veröffentlicht, und was sollen wir dazu sagen? Die haben es echt gerockt, das Teil ist der Hammer. Es handelt sich um ein Instrumental-Album, es ist diese Art von Musik, die deine Gedanken auf Reisen schickt und überhaupt keinen Gesang dazu benötigt. Navian sind drei Freunde, die sich in ihrem Bachelorstudium für zeitgenössische Musik kennenlernten. Nach einem Konzert der Band Polyphia entschloss sich das Trio, selbst Musik zu machen. Falls ihr noch nicht in „Cosmos” reingehört habt, solltet ihr das jetzt machen!

Michaela: Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, um unsere Fragen zu beantworten.

Navian: Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, um mit uns zu reden und auch dafür, dass ihr unserem Album 10 aus 10 Punkten gegeben habt, das ist wahnsinnig! Wir sind so glücklich, dass euch das Album so gut gefallen hat.

Michaela: Was bedeutet der Name Navian?

Die Sache war die, wir saßen kurz vor unserer ersten Show noch zusammen und haben versucht, einen Namen zu finden, so wie jede andere Band auch. Wir sind dann bei Pinterest gestrandet auf der Suche nach „wohlklingenden Worten” und stießen auf das Wort „Scandinavian”. Wir haben das Wort in zwei geteilt und es einen Tag genannt. Also nicht wirklich eine magische Namensfindung, aber wir hatten endlich einen.

Michaela: Warum habt ihr euch dazu entschieden ein Instrumental-Album zu veröffentlichen und wird es irgendwann mal eines mit Gesang geben?

Wir wussten von Anfang an, dass wir ein Instrumental-Album machen wollen. Die Formation ist ein Resultat, welches aus den Inspirationen der Bands erschaffen wurde, die wir selbst gerne hören. Da wir nur instrumental spielen, ist es eben genau diese Art von Longplayer geworden.

Michaela: Wir wissen, die Bands wie Plini, Intervals und Polyphia waren eine gewisse Inspiration für eure Musik. Welche Musiker oder Bands habt ihr in eurer Jugend gehört und hatten die auch einen Einfluss auf eure musikalische Entwicklung?

Das ist bei uns allen sehr unterschiedlich, da wir alle andere Musik in unserem Heranwachsen gehört haben.

Martin wuchs mit unterschiedlichen Musikrichtungen auf, von Pop bis Rock, dadurch hat er verschiedene Inspirationen von kleinauf erfahren. Ein paar nennenswerte Namen sind: Metallica, Coldplay und Dream Theater.

Ola wuchs in einer Musikerfamilie auf, in der Musik in seiner Kindheit gespielt. aber auch gehört wurde. Ein paar Bands, die er viel gehört hat sind: Dream Theater, Paramore und Rise Against.

Alex wuchs in Schweden mit der Musik von ABBA auf, aber seine Inspiration waren Marcus Miller (Jazz Bassist), Red Hot Chilli Peppers und Korn.

Michaela: Gibt es Musik, die ihr nicht mögt?

Wir können alle sagen, jede Musik kann gut sein, es liegt am Zuhörer.

Michaela: Was sollten Zuhörer über eure Musik, die Gefühle und Botschaften dahinter wissen?

Wir denken, das Coole an unserer Musik ist, dass es ja instrumental ist, dass es unterschiedlich für jeden Zuhörer ist. Wir sind mehr daran interessiert zu hören, was die Menschen zu unserer Musik sagen.

Michaela: Wenn ich mich nicht irre, dann spielst du eine Acht-Saiten-Gitarre. Warum hast du dich für diese entschieden und hast du noch andere Gitarren?

Ich hatte die längste Zeit eine Sieben-Saiten-Gitarre, aber ich mochte die Idee, dass ich einfach mehr Möglichkeiten habe. Es war die logische Entscheidung, zum einen mehr Möglichkeiten zu haben, und als wir das Album machten, eine Acht-Saitige zu nutzen. Aber es sei zu erwähnen, dass die Gitarre nicht extra dafür gekauft wurde, sondern dass ich sie dafür einfach mehr nutzte. Ich habe noch andere Gitarren! Die Acht-Saiten ist eine Strandberg Boden Classic 8 und meine eigentliche ist eine Ibanez AZ Prestige.

Michaela: Wann wusstet ihr, dass ihr Musiker werden wolltet?

Wir alle wuchsen mit dem Spiel und den Träumen auf, Musiker zu werden. Man kann wohl sagen vom Kleinkindalter an, es war schon immer ein Ziel für uns zu tun, was wir lieben.

Michaela: Wie fühlt ihr euch mit den Reaktionen der Fans und Medienvertreter zu “Cosmos”, habt ihr das Feedback bekommen, worauf ihr gehofft habt?

Es ist weit über unserer Erwartung! Wir haben Nachrichten, Reviews, Interviews und so weiter erhalten! Es ist der Hammer, das alles zu lesen, zu beantworten. Wir sind so dankbar dafür, was für Aufmerksamkeit uns zum Debüt-Album zuteilwird.

Michaela: Wer ist eurer Meinung nach der beste Gitarrist, Bassist und Schlagzeuger, tot oder lebend?

Martin: Nach reichlich Überlegung Petrucci (Dream Theater).

Ola: Recht schnelle Antwort Antonio Sánchez (Jazz Drumer).

Alex: Ohne lange zu überlegen, Marcus Miller.

Michaela: Was für Equipment nutzt ihr live oder für Produktionen und gibt es da Unterschiede?

Ich nutze eigentlich für beides dasselbe Equipment. Wir haben ein paar Synth und unterschiedliche Instrumente für die Aufnahmen genutzt, aber meist eben dasselbe, das wir auch live nutzen.

Martin hat die Gitarre, die wir oben schon nannten, genutzt, dazu dann den AxeFX 2 für die Aufnahmen. Vor kurzem hat er zum Kemper Stage gewechselt für Konzerte und folgende Aufnahmen.

Alex hat Sadowsky Metro Express Made in Japan genutzt, für Soundeffekte Darkglass und Parallax plugin von Neural DSP. Live nutzt er zurzeit Neural DSP Quad Cortex.

Ola hat ein anderes Set genutzt als live. Er hat gemischte Drums und Becken benutzt. Wie etwa von Yamaha Recording Custom and Q Drums Co. Bei den Becken hat er zu Istanbul Agop und Meinl gegriffen. Die Snare war eine Matt Halpern Mapex Signature.

Live nutzt er seinen eigenen Sonor SQ2 Bausatz, die Istanbul Agop und Meinl Becken, als Snare eine Gretsch Bell Brass.

Michaela: Wenn ihr möchtet, könnt ihr nun noch das Wort an eure Fans da draußen richten.

Sehr gerne! Danke für den riesigen Support! Wir sind begeistert! Was wir gern von euch hätten, streamt das Album, folgt uns auf den social Medias, damit ihr immer auf dem Laufenden seid, was unsere Musik angeht. Danke nochmal an euch für das Interview.

 

 

The release of Navians debut „Cosmos“ was on November 15th and what can we say? They naild it, it is awesome. It’s an instrumental album, that kind of music that takes your mind away and does not need any lyrics.
Navian are three dudes, they got to know each other during their studies for their bachelor’s degree of contemporary music. After a concert of Polyphia, they decided to do there own music, and if you haven’t listened to „Cosmos“ yet, you should really do it right now!

Michaela: Thank you for taking the time to answer our questions.


Thank you for taking the time to talk! And for giving us a 10/10 that is insane! So happy you like the album!

Michaela: What is the meaning of the name Navian?


So the thing was, we were sitting and trying to come up with a name at the last minute before our first show, like every other band. We ended up on pinterest searching for „Soothing Words” and found the word „Scandinavian”. We took the word, sliced it in half and called it a day. Not a magical story but we ended up with a name we like.


Michaela:
Why did you decide to do an Instrumental Album and will there be one with a Lyrics one day?


We knew we wanted to do instrumental music from day one. The band is a result of listening to the artists that inspire us which naturally made it an instrumental project. The album is instrumental because we only play instrumental music. Maybe one day we will have a feature with a vocalist, but nothing permanent.

Michaela: We already know that bands like Plini, Intervals and Polyphia had an important influence on you and your kind of music.

What kind of bands or artists did you listen to in your childhood and how far did they take place in your growing up as musicians?


That is really different for all us as we grew up listening to different music. Martin grew up with a lot of different music playing during his childhood with everything from pop to rock. With that he was inspired from a young age from a lot of different music. Some noteworthy names were Metallica, Coldplay & Dream Theater. Ola comes from a musical family growing up with music being both played and performed during his childhood. But some names that were close during that time were, Dream Theater, Paramore & Rise Against. Alex grew up on ABBA as he grew up in Sweden, but his inspiration from his childhood was Marcus Miller, Red Hot Chili Peppers & Korn.


Michaela:
Is there any kind of music you really don’t like?

We think we all agree that all music can be good, it all depends on the listener.

 

Michaela: What would you like people to know about your music and the feelings or messages that you are expressing?

We think the cool thing about our music, since it is instrumental, its different to every listener. We are more interested in hearing what people get from our music.

Michaela: If I´m not wrong, you play an eight string guitar. Why did you decide to use this guitar and do you own different ones?

I had a seven-string guitar for the longest time, but I always liked the idea to have more choice when writing music. It was kind of a natural solution for both wanting more choice and when writing the album to pick up an eight string. But it is worth mentioning that the guitar was not bought for the album but rather ended up being used a lot. I do own different guitars! The eight string is a Strandberg Boden Classic 8 and my main guitar is an Ibanez AZ Prestige.


Michaela:
When did you know you want to be musicians?

We all grew up playing and dreaming about being musicians. It has always been a goal for us to do what we love, so you could say from early childhood.


Michaela:
How do you feel about the fan and media reactions to Cosmos, did you get what you expected or hoped for?

It has been beyond all expectations! We have been getting messages, reviews, interviews etc! It has been such a blast reading and answering it all! We are so thankful for the attentions surrounding our debut-album!

Michaela: Who is in your opinion the best guitar, bass player and drummer, dead or alive?

Martin, after a lot of thinking says Petrucci, Ola quickly mentions Antonio Sánchez , Alex without a doubt thinks its Marcus Miller.

Michaela: What kind of equipment do you use for concerts and what are the differences to the stuff you use for recordings?

Its pretty much the same for both live and in studio. We do use some synths and different instruments for some parts when we recorded the album. But mostly we use the same equipment we use live. Martin used the guitars mentioned above, an AxeFX 2 for recording the album. Recently he switched over to a Kemper Stage for live and future recordings. Alex used a Sadowsky Metro Express made in Japan. For sounds we used the Darkglass and Parallax plugin from Neural DSP. For live use he currently uses the Neural DSP Quad Cortex. For the drums Ola used a different kit for the recording that what he uses live. During the recording he used a mix of different shells between Yamaha Recording Custom and Q Drums Co, for the cymbals he used Istanbul Agop and Meinl and for the snare he used a Matt Halpern Mapex Signature. For live use he uses his own Sonor SQ2 beech kit, same brands for the cymbals but with a bit more attack and projection and a for the snare he uses a Gretsch Bell Brass.

Michaela: If you like to direct the words directly to your fans … here you go


For sure! Thank you so much for the already huge amount of support! We are truly amazed! What we would love for you to do is continue to stream the album and follow us on our socials to get updates for upcoming music! Thanks to you guys as well for having us for this interview.