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The Hawkings – Aftermath – Review

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Die Schwedische-Formation
The Hawkins haben am 15. Oktober ihr Mini-Album „Aftermath“ via The Sign Records released. Der Sechs-Track-starke Silberling ist der Nachfolger des 2020 veröffentlichten Werkes „Silence Is A Bomb“.

Aftermath steht für die Zeit nach dem Ende einer Beziehung und behandelt die fünf Stufen des Kummers. Da hätten wir das Leugnen, Wut, Betteln, Depression und die Akzeptanz. Vielleicht ist aus diesem Grund der Rock ein klein wenig dunkler auf dem Mini-Album ausgefallen.

Die sechs Tracks liefern euch die musikalische Umsetzung dieser Kummer-Stufen. Vom explosiven, energiegeladenen Ausraster über manische Episoden bis hin zu den ruhiger werdenden Akustik-Parts.


Der Opener „Tumcoat Killer“ eröffnet etwas schräg das Mini-Album. Aber liefert dann schlagartig geilen Alternative-Sound mit reichlich Rock´n´Roll Einschlägen.
Treibende Beats ballern uns bei „Filth Try“ aus den Boxen entgegen. Das ist wieder so ein Punk- Vibe-Song, der mit satten Riffs und spritzigen Vocals einfach Laune auf mehr macht.
Okay, etwas schräg und leicht quietschig wirkt der Gesang bei „Svääng“ dann doch. Aber das verleiht dem Track eine gewisse Garage-Nuance.

Ein kleines Powerbündel ist „Jim And Kate“. Die reichlich treibenden Rock-Rhythmen im Mix mit angenehmem Gesang und kurze softe Passagen wissen zu überzeugen.
Akustik und gefühlvoll stehen bei „Cut Me Off Right“ auf dem Programm. Mit der Ballade schlagen The Hawkings einen anderen Weg als mit den vorangegangenen Songs ein. Der Track wird im Verlauf etwas kraftvoller und endet etwas abrupt.

Aftermath“ ist der letzte Track auf dem Silberling und kommt mit Keyboard-/Synth-Beats, die schon fast an NDW erinnern, daher. Nach knapp der Hälfte zieht er kurz an, wird deutlich rocklastiger, schlägt dann eine Blues-Richtung ein, um dann in klassischen Pianoklängen zu enden.

Fazit: Ein kleiner Silberling, der ein breites musikalisches Spektrum abdeckt. Die meisten Lieder sind Rock, Alternative gehalten, der Titeltrack Aftermath spiegelt gleich mehrere Genres wieder. Dafür, dass es hier um die Gefühle nach einer Beziehung geht, wird reichlich Power in diesem Werk verschossen.

Punkte 8 von 10

Tracklist
01.Tumcoat Killer
02.Filth Try
03.Svääng
04.Jim And Kate
05.Cut Me Off Right

06.Aftermath

The Hawkins
Aftermath
Lable:The Sign Records
VÖ:15.10.2021
Genre:Alternative/Rock

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