Start Allgemein Mastiff – Leave Me The Ashes Of The Earth – Soundcheck

Mastiff – Leave Me The Ashes Of The Earth – Soundcheck

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Die Blackened Sludge, Grindcore zelebrierende Formation Mastiff schlägt wieder zu. Am 10. September erscheint ihr drittes Album „Leave Me The Ashes Of The Earth“ via eOne/SPV in den Läden.
Ganze neun Tracks, die düstere, chaotische Atmosphäre versprühen und reichlich Krach mit sich bringen, erwarten den Zuhörer. Denn eines muss man Mastiff zugestehen, die schlagen knüppelhart auf. Also nichts für das zarte Pflänzchen, das sich Metaller nennt und dann auf Nickelback steht.

In nur fünf Tagen wurde das Album im Studio gestemmt, als Produzent war Joe Clayton (Pijn, Wren, Leeched) zugange. Nach der Pandemie-Zwangspause kommen Mastiff mit einem Longplayer zurück, der eine deutlich größere Soundpalette parat hält als seine Vorgänger.

„Leave Me The Ashes Of The Earth“ erscheint als CD, LP und digital bei den üblichen Anbietern.


Zur ersten Single
Endless sagt die Band folgendes:
„It still feels like some kind of fever-dream that we’re working with eOne on our new record. Collectively, some of our favorite bands of all time have been part of this label, so it’s absolutely mind-blowing that we might be spoken of in the same breath as them. Since conversations first began with the team, they’ve been so supportive and enthusiastic about our grotty little band and the album we’ve made. We felt pretty sure that we’d made something quite special this time around and knowing that people with long and illustrious histories in the metal industry felt the same way – not to mention people who’ve worked with some of the genre’s biggest and best – it’s a pretty spectacular vote of confidence for five miserable miscreants from Hull.

„Endless“ is one of the earlier songs we wrote for the new record. It feels in a way like a microcosm of the whole album, in that it’s all over the place sonically yet somehow hangs together coherently. It goes from this shockingly anthemic — if not quite melodic — blackened opening, through a sinister chuggy bridge, and then ends in a chaotic, ‘90s-Converge-breakdown. Lyrically, it’s a bit of a meditation on the helplessness that comes when a human being becomes an emotional bargaining chip in a broken-down relationship. Typical jolly MASTIFF fare, really. We’re so disgustingly happy with how the video turned out too. Our old mate and Hull native Stew Baxter helped us put together a grimy, raw promo that feels in part a direct homage to some of the early-‘00s metalcore videos that inspired us so much back in the day, and part like a CCTV feed catching a crime against music on tape.”

Wenn man dem Infomaterial so glauben darf, ist für den Mastiff-Sound die Herkunft der Musiker
ein großer ausschlaggebender Einfluss. Die Hafenstadt Kingston Upon Hull, für manch einen Bewohner wohl so was wie die Endstation. Wirtschafts- und bildungstechnisch eher schlecht, eine hohe soziale Verwahrlosung und geografisch am „Arsch der Welt“, also genau der richtige Ort, um Musikgeschichte zu schreiben. Zumindest, wenn man es klingen lassen will, als käme der Sound direkt aus der Hölle, kurz gesagt deprimierende Misanthropie-Musik.

Als Anspieltipps bieten sich ja geradezu die zwei neuesten Videos an.
Zum einen könnt ihr euch
„Endless“ auf die Lauscher geben. 3:15 Minuten reines Schlagzeuggewitter, Blast-Beats und Gitarrengeschrubbe ohne Ende, dazu brachiales Geschreie warten auf euch.

Des Weiteren gibt es noch „Repulse“ im Angebot. Der Track heuchelt einem für einen kurzen Augenblick Ruhe vor, nur um einen kurz danach geradezu anzuspringen. Wieder eine „In your Face“-Nummer der Engländer.
Insgesamt dominieren auf dem Album Drums und bis ins Extreme verzerrte Gitarren. Der, nennen wir es höflich mal, Gesang wirkt dagegen recht leise.
Trotzdem fühlen wir uns nach dem Silberling als hätte man uns den Gehörgang mit dem Baseballschläger penetriert. Aber war geil!

Also wir könnten ja ewig von dem Instrumenten-Gemetzel erzählen, aber das tun wir nicht.
Ihr denkt, ihr seid hart im Nehmen, könnt brachialem Metal standhalten? Dann kauft euch den Silberling, denn der schlägt richtig rein!

Tracklist
01. The Hiss
02. Fail
03. Repulse
04. Midnight Creeper
05. Beige Sabbath
06. Futile
07. Endless
08. Scalped And Salted
09. Lung Rust

Mastiff
Leave Me The Ashes Of This Earth
Label: eOne/SPV
VÖ: 10.09.2021
Genre: Blackened Sludge/ Grindcore

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