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The Loyal Order – Self Titled Album – Review

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The Loyal Order entstanden als Studioprojekt von Jeff Buehner, als dieser gebeten wurde, einen Titelsong für eine regionale Outdoor-Show zu schreiben. Mittlerweile beteiligen sich Mitglieder von Black´N Blue, Rough Cutt und 36 Crazyfists an der Band.
Den Mann der harten Riffs fand er in Brandon Cook, und gemeinsam entstand „Off The Grid (Superhuman). Der Track lief zwei ganze Staffeln lang im TV.
Am 13. August soll das Self Titled-Album via EMP Label Group erscheinen.
Jeff, der Bassist ist, wagt sich an eine neue Herausforderung und greift zum Mikrofon.

Eigentlich waren die Vocals ja für einen anderen Sänger vorgesehen, aber anscheinend traf er die richtigen Töne, und so blieb es bei Jeff am Mic. Mit Justin Gibson an der Gitarre, Patrick Young am Bass und Kyle Baltus am Schlagzeug sind prominente Rockmusiker aus dem pazifischen Nordwesten am Start und The Loyal Order komplett.

Heraus kam ein acht-Track starker Silberling, über den es hier zu berichten gilt. Wir sind gespannt, was der Vierer so zu bieten hat.

Zuerst wurde „Ready For Dead“ als Single und Video veröffentlicht und liegt mittlerweile bei weit über 1.000.000 Plays. Mit der Expertise von Thom Haezart (EMP Label Group) fand die Single ein Zuhause in den Top 40 der Billboard Mainstream Rock Charts und in den Top 50 der Foundation. Der Track ist treibend, rhythmisch und von Gitarrenriffs durchzogen. Gesanglich angenehm intoniert, ist er sehr gut anhörbar, hat er einen ganz leichten Aerosmith-Touch.

Etwas provokanter, fordernder wirkt „Hellfire“. Guter Gitarrensound, die Vocals eher ruhig und das Schlagzeug fast schon zurückhaltend gespielt, wirkt der Song mehr wie ein gemütliches Lagerfeuer als das Höllenfeuer.

Auch von „Fuck Or Fight“ könnt ihr euch ein Video reinziehen. Für uns der stärkste Vertreter auf dem Silberling. Ein rotzig-treibender Beat, leichte Motörhead-Anleihen, so macht der Song richtig Spaß.
Kuschelig, gefühlvoll geht es mit
„Colorblind“ weiter. Soundgarden lassen grüßen. Akustik-Gitarre, softer Gesang und hier und da von ein paar Streichern im Hintergrund untermalt, dazwischen ein verzerrtes Gitarrensolo, das kann sich hören lassen. Gegen Ende zieht der Track dann an, und die Vocals sind dann aber mehr Geschrei als Gesang.
„I Fall Silent“ kommt etwas weniger gradlinig wie der Rest der Scheibe daher. Das liegt wohl daran, dass das Schlagzeug versetzt gespielt wird. Das Stück ist treibend und klingt wie ZZ Top und Soundgarden im Happy-Modus, macht aber gute Laune, das muss man The Loyal Order hier zugestehen.


Als nächstes gibt es dann die neue Version von
„Superhuman“. Der Track wurde ja 2013 schon mal veröffentlicht. Damals noch gesanglich etwas bedürftig, wirkt dieser heute deutlich besser.
Noch einmal sehr gefühlvoll wird es mit
„The River“. Die Akustikgitarre kommt im ersten Drittel zum Einsatz, danach wird mit Verzerrung gearbeitet. Alles in allem hat der Track einen Creed-Beigeschmack, was hier aber nicht stört.

Zum Schluss geht es dann nochmal richtig ab. „Fall To Rise Sabachthani“ ist für das Album schon ein echter Brecher gegen die anderen Songs. Härter, rotzig, und gesanglich von soft weit entfernt. Fettes Gitarrengenudel, Basssolo und Schlagzeugsalven ballern aus den Boxen. So hätte der Longplayer sein müssen, dann wäre das auch eine volle Punktzahl geworden.

Fazit: Wirklich beklagen kann man sich nicht, die Lieder sind alle anhörbar. Hier und da hätten wir uns etwas mehr Power gewünscht, aber das ist ja immer so, wenn man verschiedene Geschmäcker in der Musik hat. Was das Preis-/Leistungs-Verhältnis betrifft, die Schreibe (Import) rotiert rund 40 Minuten, liefert acht Tracks und zumindest bei Amazon schlägt sie mit knapp 20 Euro zu Buche. Wir finden, das ist ein wenig happig.

Punkte 8 von 10

Tracklist
01. Ready For Dead
02. Hellfire
03. Fuck Or Fight
04. Colorblind
05. I Fall Silient
06. Superhuman
07. The River
08. Fall To Rise Sabachthani

The Loyal Order
Label: EMP Label Group
VÖ: 13.08.2021
Genre: Rock

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