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Beyond The Black – Selftitled Album – Review

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Die „Femal Fronted“ Symphonic-Metal Formation Beyond The Black hauen am heute 13.01.2023 ihr Selftitled Album, via Nuclear Blast Records, auf den Markt. Der Silberling wartet mit 10 Tracks auf.
Was für uns immer noch ein Rätsel ist, wie es drei von den vier vorangegangenen Longplayern sogar in die Top fünf der Deutschen-Albumcharts schafften. Ok, Die Konzerte sind immer gut besucht, jedoch kommen die Longplayer nicht immer gut in den Reviews weg.

Wir haben uns den Silberling für euch einmal reingezogen.

Wie nicht anders zu erwarten war, ist auch auf der „Selftitled“-Scheibe alles beim Alten geblieben. Viel symphonischer Metal, dazu reichlich Pop-Attitüde und das Ganze rotiert dann über 40 Minuten in der Anlage.
Wir müssen gestehen, dass auch nach mehrfachem Anhören dieses Album einfach an uns vorbei spielt. Jennifer Haben ist stimmlich wirklich gut. Im Gegensatz zu diversen anderen Bands aus diesem Genre wird der Gehörgang nur selten durch schrille Töne penetriert, was es deutlich erträglicher macht, die Lieder mehrfach anzuhören.
Auch kann man den instrumentalen Teil nicht als 08/15 abtun. Die Musiker wissen, was sie tun und beherrschen ihre Instrumente. Jedoch fehlt uns da eben auch das gewisse Etwas, was das Album aus der breiten Masse abhebt. Was den Sound betrifft, der ist sauber und satt abgemischt.

Jetzt kommt das große Aber:
Von den 10 Tracks hat es genau einer geschafft, uns im Ohr zu bleiben – und das ist „Dancing In The Dark“. Wir wollen uns nun nicht zu stark verbiegen und den Track als „opulent“ bezeichnen, dafür basteln BTB einfach zu sehr nach dem typischen Symphonic-Metal-Baukasten-Prinzip. Live könnte der Song auf jeden Fall für Stimmung sorgen. So puscht das Getrommel am Anfang die Aufmerksamkeit und die Gitarrenriffs bauen ein gewisses Spannungsfeld auf, aber ein echtes Highlight hört sich anders an.
Der Refrain von „Winter Is Coming“ hinterlässt einen kurzen Nachhall, aber das war es auch schon, was uns von dem Silberling im Gedächtnis haften bleibt.
Nervige, quietschende Synthie-Töne gibt es zu Beginn von „Is There Anybody Out There“ und in abgeschwächter Form bei „Not In Our Name“, was den Liedern mehr schadet, als gut tut.
Kurz gesagt: Die Tracks bleiben ungefähr so lange im Gehör wie die Spielzeit jedes Songs andauert.

Unerklärlich, wie diese Formation eine so große Fanbase aufbauen konnte, aber so sind die Geschmäcker eben. Was dem einem gefällt, mag der andere eben überhaupt nicht.

Nichts desto trotz sagen wir ja immer: Hört am besten in das Werk hinein und bildet euch einfach selbst eine Meinung.

Punkte 5 von 10

Tracklist

01.Is There Anybody Out There
02.Reincanation
03.Free Me
04.Winter Is Coming
05.Into The Light
06.Wild Awake
07.Dancing In The Dark
08.Raise Your Head
09.Not In Our Name
10.I Remember Dying

Beyond The Black
Beyond The Black
Lable: Nuclear Blast Records
VÖ:13.01.2023
Genre: Melodic Metal/Symphonic Metal

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