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Kanga – Eternal Daughter – Soundcheck

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Producer, Composer und Songwriter, Kanga veröffentlicht heute ihre neue EP „Eternal Daughter“. Eigentlich ist es eher ein Re-Release denn sechs der Tracks konnte man schon 2019 hören. Der Silberling wurde mit neun Tracks gespickt, und ihr könnt euch auf reichlich Electro freuen. Nur so zur Info, die Luxus-Edition bekommt man sogar von Gery Numan empfohlen. Der hatte für seine 40th-Anniversary-Tour in England Kanga als Opener dabei. Des Weiteren werden zwischen der aus Los Angeles stammenden Künstlerin und King Woman, Poppy oder auch Lingua Ignota hier und da schon Vergleiche gezogen.

Schon der kurze Opener gibt gefühlvolle, atmosphärische Klänge preis. Durchbrochen wird das Soundgefüge von sehr soften, leisen Schreien. Gleichzeitig bildet das Intro eine Überleitung in den nächsten Track. Bei „Burn“ sind die Electro-Klänge zwar etwas treibender, jedoch wirkt der Song an sich immer noch sehr soft auf den Zuhörer.

Man merkt bei jedem Lied, dass sie ein echtes Händchen und viel Feingefühl beim Rhythmus und dem Einsatz vom Synthesizern unter Beweis stellt.

In gewisser Weise ähneln sich die Tracks, jetzt nicht in der Gesamtbetrachtung, sondern eher von der Intensität, dem weichen Soundgefüge, das aus den Boxen den Raum flutet. Man möchte sich eigentlich direkt zurücklehnen und den Chill-Modus aktivieren. Aber zeitgleich verlangen „Run“ und die anderen Lieder wieder nach Bewegung, man möchte tanzen.

Wir könnten uns Kanga auch auf diversen Festivals der Schwarzen-Szene sehr gut vorstellen. Sehr dynamisch erklingt „Cocaine“, wie passend für den Titel. Er wirkt deutlich treibender und etwas unruhiger gegen die vorangegangenen Songs. Auch die Nachfolger „Control“ und „Light“ sind eher was, um in der Disco zu feiern. Sie bestechen durch eine gewisse Pop-Attitüde, die ins Ohr geht.

Etwas stockend wirkt hingegen „Instrumental“ durch seine leicht abgehackten Beats, aber so instrumental ist das Lied eigentlich gar nicht. Denn auch hier ist der Gesang dabei. Once more with feelings, „Tranquility“ ist der Abschluss des Albums und beschert einen sehr soften Abgang.

Nach einem Durchlauf können wir beruhigt sagen, „Eternal Daughter“ kann sich hören lassen. Ein wenig Wave, etwas Pop, reichlich Synth und dazu eine angenehme weibliche Stimme machen den Silberling zu einer runden Sache. Auch nach mehrfachem Anhören wird die Scheibe kein bisschen langweilig.

Wer von euch gerne mal reinhören möchte, findet die EP mit den ersten sechs Songs auf Youtube!

Tracklist

01.Intro
02.Burn
03.Daughter
04.Run
05.Cocaine
06.Control
07.Light
08.Instrumental
09.Tranquility

Kanga
Eternal Daughter
Label: Artofakt/Cargo
VÖ: 24.04.2020
Genre: Electro-Pop/Wave

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