Start Allgemein Texas Hippie Coalition – High In The Saddle – Review

Texas Hippie Coalition – High In The Saddle – Review

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Die Texas Hippie Coalition (THC) rocken das Hinterhof-Barbecue genauso wie die großen Festivals. Am 31. Mai brachte die Formation mit „High In The Saddle“ bereits ihr sechstes Album auf den Markt. Erschienen ist der 10-Track-Silberling via Eona Music (Spv) und wurde mit reichlich Southern-Rock gespickt. Zum zweiten Mal fiel die Wahl auf Bob Marlette, der schon für Black Stone Cherry und Rob Zombie als Producer tätig war.

Fronter Big Dad Ritch und seine Jungs sorgen für ein gewisses Barfeeling. Die groovigen Melodien prägen sich gut ein – und schnell erwischt man sich beim Mitsingen.

So findet man neben den sehr für THC typischen Liedern auch zwei nette Balladen auf der CD.

Bei „Ride Or Die“ überrascht einen die Klaviereinlage. Mit Akustik-Gitarrenklängen und einer sanften Stimme wiegen einem die Texaner gefühlvoll durch den Track. Die zweite ruhige Ballade ist „Bulls Eye“, hier wurde mehr Rockanteil beigemischt.

THC bezeichnen ihren Stil ja selbst als „Red Dirt Metal“. Am ehesten reflektieren dieses Genre die Tracks „Dirty Finger“ und „Stevie Nicks“. Kraftvolle, treibende Songs, die mit guten Riffs und Stimmgewalt aufwarten. So die typische Art von Stampfern, die man gern auf Festivals hören würde.

Auch die anderen Songs können überzeugen. Mit neuen Bandmitgliedern am Start hört sich der Stil noch mehr nach Southern-Rock an. Diesen bekommt man auch in geballter Ladung beim Hören des Silberlings geboten. Tiefe, scheppernde Klänge hämmern bei „Tell It From The Ground“ aus den Boxen. Mit Blaulicht-Sirene und Heavy-Blues und einem guten Gitarren-Solo schlägt „Blue Lights On“ zu Buche. Aber auch „Tongue Like A Devil“ bleibt irgendwie im Kopf verankert.

Fazit: Eigentlich muss man ja sagen, das ganze Album ist gut gelungen. Mir persönlich fehlt allerdings so ein Brett wie „Pissed Off And Mad About It“, welches auf dem „Pride Of Texas“-Longplayer von 2008 drauf war. Jedoch kann sich auf „High In The Saddle“ jeder Track mehrfach hören lassen, ohne dass Langweile aufkommt. THC hat bei der Producer-Wahl auf den Richtigen gesetzt. Wie nicht anders zu erwarten war, ist der Sound top.

Punkte 7,5 von 10

Tracklist:

01. Moonshine
02. Dirty Finger
03. Bring It Baby
04. Ride Or Die
05. Tongue Like A Devil
06. Why Aren’t You Listening
07. Stevie Nicks
08. Bulls Eye
09. Tell It From The Ground
10. Blue Lights On

Texas Hippie Coalition
High In The Saddle
VÖ: 31.05.2019
Label: Eona Music (Spv)
Genre: Southern Rock / Heavy-Rock

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