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Vlad In Tears – Souls On Sale – CD Review

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Mittlerweile haben sich Vlad In Tears in der Gothic-Rock-Metalszene etabliert. Mit ihren bereits fünf Alben machten sie nicht nur in Deutschland von sich reden. Zuletzt erschien „Unbrocken“, welches 2016 eine neue Stilrichtung offenbarte. Härter als je zuvor waren ViT hier zu hören und eröffneten sich so den Weg zu einer breitgefächerten Hörerschaft. Ende 2016 verließ Gregor Friday die Band. Mit Giovanni De Benedetto wurde ein würdiger Ersatz gefunden, welcher die Band wieder vervollständigte.

Mit den am 15. Dezember über Eternal Sound/Membran erscheinenden Longplayer „Souls On Sale“ wird auch das erste Mal der Neuzugang an der Gitarre verewigt werden. Es erwarten euch 11 Tracks, bei welchen ViT ein weiteres mal unter Beweis stellen, dass man sie nicht unterschätzen sollte.

Bereits bei dem Opener „Pray“ merkt man deutlich, dass die Musiker experimentierfreudiger als sonst zu sein scheinen. Jungle-Elemente leiten den Track ein. Danach erklingen rockige Vibes durch den Raum und der Refrain – griffig wie meist bei Sänger Kris – setzt sich direkt im Gehörgang fest. Das Ganze wurde dann noch mit teils effektbehafteten Gitarrensound gekoppelt, was einen erwartungsvollen Einstieg in das Album kreierte.

Ein weiterer Hinhörer wurde mit „Bleed Me Dry“ erschaffen. Schöner Shuffel, Bluesrhytmen und einen dezenten Marilyn Manson Beigeschmack machen den Track einzigartig. Gesanglich dominant fügt sich Kris gekonnt ins Geschehen ein ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Wenn man die CD rotieren lässt kommt man natürlich nicht anThe Devil Won´t Take Me Home vorbei. Das Video schlug ein wie eine Bombe. Der Song spiegelt die abwechslungsreiche Seite der Musiker wieder. Egal was man von Vlad In Tears auch erwartet – sie machen ganz was Anderes und das aus Überzeugung.

Auf dem Silberling befinden sich auch einige rocklastige Stücke auf die wir aber nicht insbesondere eingehen wollen. Dem Zuhörer sollen ja auch noch ein paar Überraschungen erhalten bleiben. Sagen wir es mal so, es befindet sich nicht ein einziger schlechter oder wirklich schwacher Song auf dem Album.

Den Abschluss macht ein wunderbarer Acoustic-Track. Mit „After The End“ zeigen ViT wie gut sie sich auch ohne Verstärker in Szene setzen und liefern eine gefühlvolle Ballade ab. Einfach die Augen schließen und sich von den sanften Gitarrenklängen ins Traumland tragen lassen.

Fazit: Vlad in Tears scheinen mit Giovanni De Benedetto ihren Soulmate gefunden zu haben. Noch nie war eines ihrer Alben stimmiger und gleichzeitig experimenteller als „Souls On Sale“. Die beigemischten Electrobeats bringen frischen Wind herein. Kurz gesagt „Hammer- Album“. Sauber abgemischt macht es einfach nur Spaß!

 

Punkte 9 von 10

Tracklist
01. Pray
02. Lovin’
03. Bleed Me Dry
04. How Do You Know
05. The Devil Won’t Take Me Home
06. Sorrow
07. I Can’t Get Over It
08. Never Fear The Pain
09. Save Me
10. Gone
11. After the end ViT (acoustic)

Vlad In Tears
Souls On Sale
Label: Eternal Sound/Membran
VÖ: 15.12.2017
Genre: Gothic-Rock/Gothic-Metal/ mit Electro Elementen

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Eternal Sound Records

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