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Elvenking – Secrets of the Magick Grimoire – CD Review

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Seit zwei Dekaden besteht die italienische Folk-Powermetal Band Elvenking bereits und seit fast genauso lange haben sie das Platten-Label AFM an ihrer Seite. Am 10. November erscheint ihr bereits neuntes Studioalbum mit dem klangvollen Namen „Secrets Of The Magick Grimoire“. Bei dem Longplayer gehen Elvenking zurück zu ihren Wurzeln. Das bedeutet deutlich mehr Pagan-Klänge für den Hörer. Die Italiener fanden sich in dem Aufnahmestudio von Snowy Shaw (Dream Evil, King Diamond) ein und selbiger ist in „At The Court Of The Wild Hunt“ zu hören. Als weiteren Gastmusiker kann man Angus Norden (Witchery und Nerokraft) hören, der sich gleich für vier Tracks zu Growls und Screams hinreissen ließ.

Der Opener Invoking the Woodland Spirit beschert uns einen ruhigen Einstieg, der rasch in Schlagzeuggewitter übergeht. Hier überzeugt der Mix aus schnellen treibenden Powermetalgeballer, inklusive Gitarrensolo im zweiten Drittel des Songs und einem nach Kirchenchorälen klingender Refrain. Mit „Draugen´s Maelstrom“, die hart gespielte Bassline, hämmert die hart gespielte Bassline neben der Doublebase durch den Raum. Doch es schallen verdächtig nach Edguy und Avantasia klingende Rhythmen aus den Boxen.Wie schon auf dem Vorgänger-Album klingt Elvenking einfach zu ähnlich was aber nicht abwertend gemeint seien sollte.

Grob gesehen war es das erst einmal mit dem typischen Powermetal. Ab „The One We Shall Follow“ nimmt der Folk- Pagan-Anteil in den Melodien enorm zu. Die nahezu fröhlichen Klänge fluten unaufhaltsam den Raum. Eine nette Mid-Tempo Nummer, deren Refrain so einprägsam ist, dass man bei zweiten Durchlauf bereits mitsingt. Natürlich werden die Drums auch weiterhin mächtig geprügelt, was man unter anderem in „A Grain Of Truth“ hören kann. In diesem Track schreit sich Angus die Seele aus dem Leib, was dem Song eine gehörige Portion an Härte liefert. Gelegentlich durchbricht eine Frauenstimme das Geschehen, gefolgt von Gitarrensolo oder Streichorchester-Elementen.

Viele Tempiwechsel liefert uns „The Wolves Will Be Howling Your Name“. Der Song ist eine Mischung aus Rock-Metalriffs, die von fröhlichen Folk- Rockmelodien durchzogen werden gespickt mit einigen Powermetal Parts.Weiter geht es mit Doublebasegewitter als „3 Ways To Magick“ erklingt, welches neben den ruhigen, gefühlvollen Abschnitten immer wieder in zu treibenden Melodien überspringt, bevor das Schlagzeug ein weiteres Mal seine Salven verschießt. Der Abschlusstrack „A Cloak Of Dusk“ ist sehr gefühlvoll und startet mit Streichinstrumenten und sanft gespielten Gitarrenklängen. Der weibliche Ggesangspart mischt sich bei und nach kurzer Zeit stößt Damnagoras hinzu. Alles endet wie es begonnen hat, mit einem Instrumentalausstieg.

Leider können wir uns zu den Bonustracks nicht auslassen, da wir nur die Short-Fassung des Albums zur Bemusterung vorliegen haben. Aber soviel können wir euch zumindest verraten! Das Album hat vier Bonustracks von denen „Pedalstrom“, „Jigsaw Puzzle“ Version (2010) und „Open Breach“ bis dato nur in Japan veröffentlicht wurden. Wohingegen „Skywards“ Version (2008) bis heute nie veröffentlicht wurde.

Fazit: Alles in allem ist das Album gut gelungen. Die Tracks sind oftmals eingängig und ansprechend gestaltet worden. Das Album wurde gut abgemischt, somit kann man es getrost mehrfach rotieren lassen. Leider wirken die Songs nach mehrfachen hören etwas abgeflacht, es fehlt einfach das gewisse Etwas. Keiner der Tracks sticht prägnant heraus. Nach dem opulenten Opener hätte ich persönlich etwas mehr erwartet, aber irgendwie verliert der Longplayer mit fortschreiter Laufzeit an Biss.


7 von 10

Tracklist:

01. Invoking The Woodland Spirit
02. Draugen’s Maelstrom
03. The One We Shall Follow
4. The Horned Ghost And The Sorcerer
05. A Grain Of Truth
06. The Wolves Will Be Howling Your Name
07. 3 Ways To Magick
08. Straight Inside Your Winter
09. The Voynich Manuscript
10. Summon The Dawn Light
11. At The Court Of The Wild Hunt
12. A Cloak Of Dusk

Bonustracks:
13. Pedalstrom
14. The Open Breach
15. Jigsaw Puzzle (2010 Version)
16. Skywards (2008 Version)

Elvenking
The Secrets Of Magick
Label: AFM Records
VÖ: 10.11.2017
Genre: Powermetal//Pegan-Metal

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